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Die Burg von König John 

   

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Die Burg von König John

Die Wikinger

Die Wikinger gründeten Limerick im Jahre 922. Der Platz war ideal für eine Siedlung. Die Insel, die von den Flüssen Shannon und Abbey gebildet wurde, hatte in ihrer Mitte eine Anhöhe. 

In Limerick wohnten die Handwerker, die man in allen Städten der Wikinger vorfand: Schmiede, Zimmerer, Töpfer und Kammhersteller. Allmählich holten sich die Iren die Stadt zurück.

Norman Conquest

Die Thomond-Brücke

 

Seán O Scoob

1194 nahmen die Engländer Limerick in Besitz. King John`s Castle wurde von 1200 bis 1210 erbaut.

Sie war das Symbol der normannischen Herrschaft in Irland.

Eine Erzählung über Seàn O Scoob ist mit dieser Brücke verknüpft. Die Stadtältesten stritten ergebnislos darüber, wer der nächste Bürgermeister sein sollte. Schließlich einigte man sich darauf, den ersten, der die Brücke am Samstag Morgen überquerte, zum Bürgermeister zu bestellen.

Samstag war Markttag, und Seàn O Scoob bot seine Bürsten zum Verkauf an. Da er der Erste auf der Brücke war, wurde er zu seinem und vieler anderer Entsetzen zum Bürgermeister ernannt.

Als ihn seine Frau in der Amtskleidung erblickte, rief sie: „Erkennst du mich nicht wieder?“ „Ich erkenne mich selbst kaum!“ rief er zurück.

Die Thomond-Brücke wurde ursprünglich in jener Zeit erbaut; sie verband die Insel mit Clare. 1292 stürzte die Brücke ein, 80 Männer wurden getötet. Sie wurde wieder aufgebaut, die heutige Brücke geht auf das Jahr 1838 zurück.